GRÜNE Erfolge bei Kunst und Kultur

Eines ist ganz klar: Man wird immer wieder die Kritik hören, es hätte noch viel mehr und dies rascher umgesetzt gehört. Oft stimmt es vermutlich auch. Wir GRÜNE sind überzeugt, dass wir eine positive und vorzeigbare Bilanz ziehen dürfen. Wer sonst hat solche Erfolge vorzuweisen? Gemessen an den Reaktionen aus der Bevölkerung darf ich mit Stolz über folgende Schwerpunkte im Bereich Kunst und Kultur berichten.

In den drei Jahren (2005–2008), in denen ich die ehrenvolle Aufgabe des Stadtrats für Kultur übernehmen durfte, organisierte ich mit meinem Ausschuss im Volkshaus 28 Veranstaltungen – so viele wie nie zuvor und auch nicht danach. Im Schnitt zählte jeder Event 150 BesucherInnen, d.h. es wurden an die 70 % aller aufgelegten Eintrittskarten verkauft. Zu den erfolgreichsten Aufführungen zählen Musicalshows und Komödien. Unangefochtener Spitzenreiter ist das Kabarett „Knackal lebt!“ mit Monica Weinzettl und 339 Gästen.

Dazu kommen viele Kunstausstellungen, Lesungen, Musikpräsentationen sowie zahlreiche Förderungen von Kulturveranstaltungen, Film und Literatur. Im Erzherzog Carl Haus konnte ein neuer Schauraum mit neu erworbenen Vitrinen und Exponaten eröffnet werden. Für die Musikschule wurden neue Instrumente und Unterrichtsbehelfe angekauft, erfolgreich das neue Unterrichtsfach „Babygarten“ und Begabtenförderungen eingeführt sowie erfreulicherweise ständig steigende Unterrichtseinheiten bewältigt. Außerdem sind Maßnahmen zur Denkmalpflege und Ortsbildverschönerung getroffen worden, u.v.m.

Bei der Bevölkerung unserer Stadt und den Gästen aus Nah und Fern besonders gut an­gekommen sind neue Einführungen wie etwa:

  • Jährlicher Kulturführer als Faltblatt,
  • Einladungen per Post oder e-Mail,
  • Ermäßigungen für Abonnenten und Jugendliche,
  • Platzwahl anhand von Sitzplänen,
  • Fix zugewiesene Sitzplätze,
  • Reservierungen via Telefon, e-Mail oder Fax,
  • Eintritts- und Platzkarten eine komplette Saison im Voraus, usw.

Obwohl diese neuen Errungenschaften kaum Mehraufwand für die Verwaltung bedeuteten, sind die meisten nach meiner Amtsperiode zum Missfallen des Publikums wieder eingestellt worden.

Bereits seit Mitte 2006 brachte ich viel Zeit und Engagement dafür auf, im Rahmen von Besprechungen und Arbeitsgruppen potenzielle Partnergemeinden, den MAREV (Verein zur Förderung der Regionalentwicklung im Marchfeld) bzw. die LEADER Region Marchfeld von etlichen meiner Ideen mit kultureller und touristischer Bedeutung im Zusammenhang mit dem „Napoleon Gedenkjahr 2009“ zu überzeugen. So wurde letztendlich unter anderem realisiert:

  • Napoleon-Museum im Erzherzog Carl Haus attraktiver gestalten,
  • Schlachtfeldsignierung (Denkmäler, Gedenksteine usw.) mit Informationstafeln beschildern und für verschiedene Routen (Spaziergänge, Radwege, PKW- bzw. geführte Autobus-Rundfahrten) entsprechend markieren,
  • Historische Straßennamen mit Zusatztafeln erläutern,
  • Geschichtlich wertvolles Buch „200 Jahre Marchfeldschlachten“ produzieren,
  • Konzert des „42. Infanterieregiments“ veranstalten.

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